„Und wie muss ich mir das jetzt konkret vorstellen?" Diese Frage kommt fast in jedem Erstgespräch. Hier der Ablauf, Schritt für Schritt, ohne Umwege.
Das Erstgespräch
Am Anfang steht ein unverbindliches Kennenlernen. Ich frage nach der Vorgeschichte, nach bisherigen Diagnosen und Therapien, nach dem, was du dir wünschst. Danach sage ich ehrlich, ob und wie NeuroScanBalance passen könnte – manchmal ist die Antwort auch: eher nicht, oder erst später.
Die Einzelsitzung
Eine Lesson dauert 20 bis 25 Minuten. Sanfte, feinmotorische Bewegungsimpulse liefern dem Gehirn neue sensorische Informationen, ganz ohne Druck oder Kraftaufwand. Für die meisten fühlt sich das eher wie eine ruhige Massage an als wie eine klassische Therapiesitzung. Es wird nichts gedehnt, nichts trainiert, nichts wiederholt.
Das Intensive-Wochenende
Wer schneller vorankommen möchte, wählt ein Intensive: drei aufeinanderfolgende Tage mit sechs Einheiten, begleitet von zwei Trainern. Im Intensive wird zuerst aufgeräumt – alte, ungünstige Muster werden gelöst – und danach werden neue, sanfte Verbindungen im Nervensystem aufgebaut. Details zu Terminen und Orten stehen auf der Intensive-Wochenende-Seite.
Die Goldene Regel: die Pause danach
Direkt nach einem Intensive folgen drei bis sechs Wochen ohne andere therapeutische Reize. Das klingt zunächst ungewöhnlich. Der Grund: Das Gehirn braucht diese Ruhe, um die neuen Bewegungsmuster im Alltag selbstständig zu erproben und zu festigen. Zu viele zusätzliche Reize in dieser Phase würden den Prozess eher stören als beschleunigen.
Klassische Therapien wie Physiotherapie müssen dafür nicht dauerhaft aufgegeben werden – nur direkt danach ist die Pause wichtig. Wie sich beides sinnvoll kombinieren lässt, steht im Beitrag NeuroScanBalance oder Physiotherapie?
Was danach kommt
Viele Familien berichten von ersten spürbaren Veränderungen bereits während des Intensives, manche schon nach dem ersten oder zweiten Tag. Andere merken erst in den Wochen der Integrationspause, dass sich etwas verschoben hat. Versprechen kann ich das nicht – jedes Nervensystem reagiert anders. Nach der Pause besprechen wir gemeinsam, ob und wie es weitergeht.