Viele Familien kommen zu mir, nachdem sie schon vieles versucht haben – und fragen als Erstes: „Was genau ist NeuroScanBalance eigentlich?" Hier erkläre ich es so, wie ich es auch am Küchentisch erklären würde: ohne Fachchinesisch, ehrlich und in Ruhe.
Lernen statt behandeln
NeuroScanBalance ist eine neuroplastische Lernmethode für das Nervensystem. Dahinter steht ein Gedanke, den die Hirnforschung heute gut beschreibt: Das Gehirn bleibt ein Leben lang lernfähig und kann neue Verbindungen bilden. Neuroplastizität nennt sich das.
Statt an einem Symptom herumzudrücken, bekommt das Gehirn über sanfte, feinmotorische Bewegungsimpulse neue Informationen. Wie eine sehr feine Rückmeldung. Das Nervensystem bekommt dadurch die Gelegenheit, eine Bewegung neu zu sortieren.
Wie sich das anfühlt
Für die meisten überraschend angenehm. Die Impulse sind schmerzfrei, ohne Druck, ohne Kraftaufwand. Viele vergleichen es mit einer ruhigen Massage. Das ist oft auch der Grund, warum Kinder hier gut mitmachen, die sich bei anderen Terminen anstrengen mussten: Es tut nicht weh, und niemand erzwingt etwas. Wie eine einzelne Einheit konkret abläuft, steht auf der Seite Ablauf einer Lesson.
Das Ziel
Dem Nervensystem helfen, Bewegungen wieder besser zu koordinieren. Familien erzählen mir danach von ruhigerer Muskulatur, von mehr Sicherheit in Haltung und Bewegung, von kleinen Entwicklungsschritten im Alltag.
Dabei bleibe ich ehrlich: NeuroScanBalance ist kein Wundermittel und kein Heilversprechen. Es ist eine sanfte Möglichkeit, das Nervensystem beim Lernen zu unterstützen. Mal als Ergänzung, mal als Weg, wenn klassische Ansätze wie Physiotherapie an ihre Grenzen kommen.
Für wen die Methode gedacht ist
Grundsätzlich für Menschen jeden Alters, vom Säugling bis zum Senior. Der Schwerpunkt liegt bei Kindern mit Entwicklungsverzögerungen und bei Erwachsenen mit chronischen Einschränkungen. Wer genau davon profitieren kann, steht im Beitrag NeuroScanBalance bei Kindern. Meine Praxis ist in Bad Essen, angereist wird auch aus Osnabrück und Minden.
Warum ich das mache
Ich bin nicht über die Theorie zu dieser Methode gekommen, sondern über meine eigene Familie. Bei meiner Tochter gaben die Ärzte wenig Hoffnung – und erst nach langer Suche stießen wir auf NeuroScanBalance und erlebten die ersten spürbaren Veränderungen. Daraufhin habe ich mich ausbilden lassen, um anderen Familien diesen Weg zu ersparen, den wir mühsam allein gehen mussten. Mehr dazu auf der Seite Über mich. Eine Gesamtübersicht mit Links zu allen Themen findest du im NeuroScanBalance-Ratgeber.
Häufige Fragen zur Methode
Ist NeuroScanBalance wissenschaftlich anerkannt?
Die Neuroplastizität des Gehirns – also die Fähigkeit, sich lebenslang neu zu organisieren – ist wissenschaftlich gut belegt. NeuroScanBalance selbst ist eine Selbstzahlerleistung außerhalb der klassischen Schulmedizin, kein anerkanntes Heilverfahren. Ich bespreche das offen im Erstgespräch.
Kann ich parallel zu anderen Therapien starten?
Ja, grundsätzlich schon. Nur direkt nach einem Intensive ist eine mehrwöchige Pause von anderen therapeutischen Reizen wichtig. Ansonsten lässt sich NeuroScanBalance meist gut neben bestehenden Therapien einplanen.
Wie oft sollte eine Lesson stattfinden?
Das hängt von der Situation ab. Manche Familien kommen für einzelne Lessons im Abstand von einigen Wochen, andere entscheiden sich direkt für ein Intensive über drei Tage. Was sinnvoll ist, besprechen wir im Erstgespräch.
Quellen & weiterführende Informationen
- kindergesundheit-info.de – Portal der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung zu kindlicher Entwicklung
- gesundheitsinformation.de – unabhängiges Portal des IQWiG zu Gesundheitsthemen