Als Vater kenne ich das Gefühl, für sein Kind zu suchen und zu suchen – und selten eine klare Antwort zu bekommen. Deshalb liegt mir die Arbeit mit Kindern besonders am Herzen. Hier steht, für wen NeuroScanBalance gedacht sein kann.
Entwicklungsverzögerungen
Wenn ein Kind später dreht, sitzt, krabbelt oder läuft als andere, ist das oft der erste Anlass für Eltern, sich Gedanken zu machen. NeuroScanBalance setzt genau an dieser Stelle an: Über sanfte Bewegungsimpulse bekommt das Nervensystem neue Informationen, die ihm helfen können, Bewegung besser zu koordinieren. Wann Abwarten reicht und wann genaueres Hinschauen sinnvoll ist, steht im Beitrag Mein Kind entwickelt sich langsamer.
Zerebralparese und Frühgeburtsfolgen
Bei Zerebralparese füllt sich der Familienalltag meist schnell mit Terminen: Physiotherapie, Ergotherapie, Hilfsmittelversorgung. NeuroScanBalance ersetzt das nicht, kann aber als ergänzender, neurologisch orientierter Baustein dazukommen. Mehr dazu im Beitrag Zerebralparese: Wege neben der klassischen Therapie.
ADHS, Autismus und Epilepsie
Auch bei diesen neurologischen Besonderheiten kann die Methode ansetzen, da sie unabhängig von der konkreten Diagnose beim Nervensystem selbst arbeitet, nicht bei einzelnen Symptomen. Ob und wie sie im Einzelfall passt, klären wir im persönlichen Gespräch.
Gendefekte und seltene Syndrome
Auch bei Kindern mit diagnostizierten Gendefekten oder seltenen Syndromen wie dem Rett-Syndrom kommen Familien zu mir – meist auf der Suche nach einer sanften, ergänzenden Möglichkeit neben der medizinischen Behandlung. Eine Heilung verspreche ich in keinem Fall. Was ich anbieten kann, ist ein schmerzfreier, respektvoller Weg, der die bestehende Betreuung nicht ersetzt, sondern begleitet.
Lernschwierigkeiten und Konzentrationsschwäche
Nicht jedes Kind, das zu mir kommt, hat eine klare Diagnose. Manche Eltern beschreiben eher diffuse Schwierigkeiten: schlechte Konzentration, Unruhe, langsames Lernen in der Schule. Auch hier kann die Arbeit am Nervensystem ansetzen, ganz ohne Druck oder Leistungserwartung an das Kind.
Ab welchem Alter
NeuroScanBalance ist bereits ab dem Säuglingsalter möglich. Gerade in den ersten Lebensmonaten bildet das Gehirn besonders schnell neue Verbindungen, weshalb ein früher Beginn oft sinnvoll ist. Nach oben gibt es keine Altersgrenze. Speziell bei Babys mit auffällig niedriger Muskelspannung geht der Beitrag Muskelhypotonie beim Baby genauer ins Detail.